Ried Heiligenstein
„Dieser Weinberg liefert die feinsten und langlebigsten Rieslinge des Kamptals, in einer über die Jahre gesehen erstaunlich gleichmäßigen, sehr hohen Qualität. Der „Heiligenstein“ ist die bekannteste und traditionellste Riesling-Einzellage des niederösterreichischen Kamptals, wurde als erste der Region namentlich erwähnt und auf Karten verzeichnet. Die „Traditionsweingüter Österreichs“ klassifizieren ihn als „Erste Lage“.
Nach Süden und Südwesten ausgerichtete terrassierte Hanglage mit einem besonderen geologischen Aufbau, der sich durch die Geschicke der Erdgeschichte gerade hier erhalten hat. Die bis an die Oberfläche tretenden Festgesteine bestehen aus feldspatreichen, rotbraunen Sandsteinen und groben Konglomeraten, seltener sind Schluffsteine anzutreffen. Die Ablagerung der etwa 250 bis 280 Millionen Jahre alten Sedimente erfolgte in Seen, Tümpeln und periodisch aktiven Flussläufen unter Wüstenklima. In dem Gesteinspaket lassen sich Reste versteinerter Pflanzen und Gerölle vulkanischer Quarzporphyre finden. Nur stellenweise und in den wenigen leichten Talkerben ist etwas Löss erhalten.
Rebsorte: Riesling
Zusätzliche Informationen
202320222021202020192016
Weinbeschreibung
In der Nase sehr dezent, eher zurückhaltend mit feiner Steinobstaromatik und etwas Grapefruitzesten. Am Gaumen herrlich geschmeidig und zupackend mit
präsentem, athletischen Körper, vitaler jedoch geschliffener Säure, wunderschön saftiger Pampelmusenfrucht sowie großer Länge und perfekter
Balance. Im Abgang reichlich Spiel, Agilität und Schmelz. Macht richtig Spaß auf höchstem Niveau!
Speiseempfehlung
Fischgerichte
Weinausbau
Lese
selektive Handlese in 20 kg Kisten Ende Oktober 2016
Maischestandzeit
24 Stunden
Gärung
Spontangärung, 6 Wochen im Stahltank, bei bis zu 22°
Ausbau
4 Monate auf voller Hefe, 6 Monate auf der Feinhefe im großen Holzfass
Abfüllung
Mai 2018
Alkohol
12,5
Weinbeschreibung
Goldgelb mit immensen Schlieren, feiner Duft nach Marillenkompott und Vanillepudding, ein Hauch Kräuter der Provence, Zitronenverbene, mit Luft
rollen heiße Steine heran, eine handvoll Erde hält sie zusammen; dichte Substanz mit mineralischer Macht, cremige Mundfülle, kandierte Früchte,
Apfel und Zesten, extraktsüß mit balancierter Säure, feinsalzig, ruhig und doch fordernd, begeistert mit enormer Mineralität bei geringem Alkohol.
(verkostet durch Weinakademiker Johannes Fiala)
Speiseempfehlung
gewürzte Fischgerichte, kann sogar Knoblauch Paroli bieten, also ideal zum serbischen Karpfen
Weinausbau
Lese
selektive Handlese in 20 kg Kisten am 29. + 30. September 2019
Maischestandzeit
Ganztraubenpressung und Maische für 24 Stunden
Gärung
Spontangärung, 6 Wochen im Stahltank, bei bis zu 22°
Ausbau
10 Monate auf voller Hefe im Stahltank und weitere 10 Monate auf der Feinhefe im großen Holzfass
Abfüllung
unfiltriert im Juni 2021
Alkohol
13
Weinbeschreibung
Sattes Goldgelb mit massiven Schlieren, kandierte Früchte, getrocknete Marillen, Nektarinen, eine Idee Dille im Bukett; cremige Mundfülle, diskreter gelber Fruchtmix, Apfelgelee, glockenklar, ausgesprochen substanzreich und strukturiert, sehr gediegen, balancierte Säure, übt sich in nobler Zurückhaltung, vielversprechendes Potenzial. (verkostet durch Weinakademiker Johannes Fiala)
Speiseempfehlung
Currygerichte
Weinausbau
Lese
selektive Handlese in 20 kg Kisten Ende September bis Mitte Oktober 2020
Maischestandzeit
Ganztraubenpressung und Maische für 24 Stunden
Gärung
Spontangärung, 6 Wochen im Stahltank bei bis zu 22°C
Ausbau
10 Monate auf voller Hefe in 600 l Holzfässern und weitere 10 Monate auf der Feinhefe im großen Holzfass
Abfüllung
Juni 2022, unfiltriert
Alkohol
12,5
Weinbeschreibung
Goldgelb mit grünen Reflexen, mächtige Schlieren, anfangs verhalten im Duft, Grapefruit, Kräutertee; dichte Substanz, cremige Mundfülle, Quittengelee und Zitronenzesten, Schafgarbe, ist mehr von der Mineralität geprägt als von der Frucht, extraktsüß mit balancierter Säure, schmalzige Textur, feines mineralisches Bitterl im Abgang, ruhig und doch fordernd, braucht unbedingt ein großes Glas, um der fundamentalen Mineralität Raum zu geben.
(verkostet durch Weinakademiker Johannes Fiala)
Speiseempfehlung
Currygerichte mit Huhn
Weinausbau
Lese
selektive Handlese in 20 kg Kisten am 20. + 23.10.2021
Maischestandzeit
Ganztraubenpressung und Maische für 24 Stunden
Gärung
Spontangärung, 6 Wochen im Stahltank bei bis zu 22°C
Ausbau
10 Monate auf voller Hefe in 600 l Holzfässern und weitere 8 Monate auf der Feinhefe im großen Holzfass
Abfüllung
19.04.2023, unfiltriert
Alkohol
13,5
Weinbeschreibung
Goldgelb, fulminante Schlieren, verhalten im Duft, aber sehr komplex, Trockenfrüchte, Orangenzesten, Zitronenverbene, Salzgurken, Dille, Kräuterbutter; dichte Mundfülle, enorme Mineralität, extraktsüß mit balancierter Säure, griffige Textur, diskrete Steinobst-Frucht, Kletzen, dynamische Spannung,
Zitronengelee klingt lange nach, hohe Mineralität garantiert spannendes Potenzial. (verkostet durch Weinakademiker Johannes Fiala)
Speiseempfehlung
Currygerichte
Weinausbau
Lese
selektive Handlese in 20 kg Kisten am 8.10. und 17.10.2022
Maischestandzeit
Ganztraubenpressung und Maische für 24 Stunden
Gärung
Spontangärung, 6 Wochen im Stahltank bei bis zu 22°C
Ausbau
10 Monate auf voller Hefe in 600 l Holzfässern und weitere 8 Monate auf der Feinhefe im großen Holzfass
Abfüllung
August 2024, unfiltriert
Alkohol
12,5
Weinbeschreibung
Goldgelb, mächtige Schlieren, Gesteinsmehl, geriebene Nüsse, Frucht kommt mit etwas Luft, rote Äpfel, Kakis, Ringlotten, Müsliriegel, ein Hauch Grafit; cremige Extraktsüße, Datteln, Feigen, Pfirsichmark, Marillenkompott, harmonische Säure, strukturiert mit mineralischem Schmelz, seidige Textur, vollmundig, anfangs ruhig und edel, mit Luft entwickelt er eine dynamische Spannung, schlummerndes Potenzial. (verkostet durch Weinakademiker Johannes Fiala)
Speiseempfehlung
Currygerichte
Weinausbau
Lese
selektive Handlese in 20 kg Kisten am 14.10.2023
Maischestandzeit
Ganztraubenpressung und Maische für 24 Stunden
Gärung
Spontangärung im 600 liter Holzfass bei bis zu 22°C
Ausbau
10 Monate auf voller Hefe in 600 l Holzfässern und weitere 10 Monate auf der Feinhefe im großen Holzfass
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